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13. September 2017
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Recht Steuern
Unfall an Bushaltestelle:
Hohe Mitschuld für Radfahrerin
(pmi) - Unfälle zwischen Radfahrern und Fußgängern können oft zu komplizierten Haftungsfragen führen. Wie die
D.A.S. mitteilt, hat das Kammergericht Berlin einer Radfahrerin ein Mitverschulden
von 80 Prozent angerechnet.
Die Frau war auf dem Radweg
an einer Bushaltestelle vorbeigefahren und mit einem aussteigenden Fahrgast kollidiert.
Dem Gericht zufolge hätte sie
in dieser Situation vorsichtiger sein müssen (KG Berlin,
Aktenzeichen 29 U 18/14).
Hintergrundinformation:
Nach Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) muss
sich jeder im Straßenverkehr
so verhalten, dass niemand
anderer verletzt oder gefährdet wird. Vorsicht und Rücksicht auf andere sind ausdrücklich gefordert. Dies gilt
auch dann, wenn man der
Meinung ist, Vorfahrt zu haben oder im Recht zu sein.
Auch Radfahrer, die vorschriftsmäßig einen Radweg
benutzen, müssen in bestimmten Situationen erhöhte
Vorsicht walten lassen. Besondere Vorsicht ist an Bushaltestellen geboten.
Der Fall: Eine Radfahrerin war
in Berlin auf dem Radweg
rechts an einer Bushaltestelle
vorbeigefahren, als ein Bus
hielt und die Fahrgäste ausstiegen. Sie kollidierte mit einem der Aussteigenden, stürz-
te und verletzte sich an der
Lendenwirbelsäule. Sie musste operiert werden, lag 16 Tage
lang im Krankenhaus und war
vier Monate lang arbeitsunfähig. Die Radfahrerin verklagte
den Busfahrgast auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.
Das Urteil:
Nach Mitteilung der D.A.S.
Rechtsschutzversicherung
sah das Kammergericht Berlin
hier das Hauptverschulden
bei der Fahrradfahrerin. Zwar
hätte auch der Fußgänger sich
regelwidrig verhalten, als er
den Radweg betrat, ohne auf
den Fahrradverkehr zu achten. Der Radfahrerin sei aber
ein Mitverschulden von 80
Prozent anzurechnen. Sie hätte nur dann rechts am haltenden Bus vorbeifahren dürfen,
wenn jegliche Gefährdung der
Fahrgäste ausgeschlossen gewesen wäre.
Das Gericht verwies darauf,
dass dies besonders in der
Straßenverkehrsordnung geregelt sei: § 20 Abs.2 StVO verpflichte den, der rechts am Bus
vorbeifahre, zu erhöhter Aufmerksamkeit. Erlaubt ist nur
Schrittgeschwindigkeit und
auch diese nur, wenn keine
Kollisionsgefahr mit Fahrgästen besteht. Während der
Fahrgast sich nur unaufmerksam verhalten habe, habe die
Radfahrerin eine der Kardinalpflichten des Straßenverkehrs verletzt.
Astrid Gruchot
Beratungsstellenleiterin
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Büchener Weg 18
21481 Lauenburg
E lauenburg@lohi.de
www.lohi.de/lauenburg
T 04153 580215
F 04153 580 216
Unsere Öffnungszeiten
Mo. + Fr. 8-13 Uhr u. 14-18 Uhr
Ilka Hviid
Beratungsstellenleiterin
Hechtholz 9
21502 Geesthacht
E-Mail: Ilka.Hviid@vlh.de
04152 / 90 20 131
Frank Siegert
Beratungsstellenleiter
Bergedorfer Str. 75a
21502 Geesthacht
Tel.: 04152-8876634
Tel.: 04152-8876633
frank.siegert@vlh.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9-18 Uhr
und nach Vereinbarung
Anzeigensonderveröffentlichung
Stiftung Warentest gibt Tipps zur Privaten Unfallversicherung
Berlin (dpa/crg) - Der Unfall,
die Verletzungen, die Behandlung und Reha sind das eine.
Aber dann sind da noch die finanziellen Fragen. Denn passiert etwas in der Freizeit,
springt die gesetzliche Unfallversicherung nicht ein. Sie
kommt nur zum Einsatz, wenn
bei der Arbeit oder auf dem
Weg dahin etwas passiert. Bei
Unfällen im Haushalt oder
beim Freizeitsport könnte eine
private
Unfallversicherung
helfen.
Sinnvoll ist das im Grunde für
jeden. Viele haben auch
schon eine Unfallversicherung, doch selten ist es eine gute, warnt Michael Nischalke
von der Stiftung Warentest.
Das Problem schlechter Tarife:
Im Ernstfall reicht die abgeschlossene Leistung nicht aus.
Dabei bekommen Verbraucher eine gute Police schon ab
rund 120 Euro im Jahr.
Eine gute Police sollte rund
und die Uhr und weltweit gelten. Außerdem ist entscheidend, wann man wie viel Geld
erhält. Zahlt der Versicherer
erst ab einer Invalidität von 20
oder 30 Prozent, lohnt sich der
Erst unterschreiben, wenn man die Versicherungskonditionen
geprüft hat. Auf dem Versicherungsschein sind wichtige Angaben aufgelistet etwa wann der private Unfallversicherer in
welcher Höhe leistet.
Foto: A. Warnecke/dpa
Vertrag nicht. Der Tarif sollte
schon ab einem Prozent Invalidität Leistungen vorsehen,
rät Bianca Boss vom Bund der
Versicherten. Auch eine Versicherung, die nur bei bestimmten Sportarten oder nur in der
Freizeit einspringt, sollte man
nicht abschließen.
Verbraucher sollten prüfen,
ob die Police die gefährliche
Sportart auch wirklich abdeckt, empfiehlt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Das gilt besonders für Personen, die ein hohes Unfallrisiko
eingehen, etwa Motorrad fahren, oder Fallschirm springen.
Wer etwa viel im Gebirge unterwegs ist, sollte darauf achten, ob die Police für Bergungskosten aufkommt.
Die Höhe der Versicherungssumme hängt vom Grad der Invalidität ab. Sie sollte nicht
zu gering sein, damit man anfallende
Kosten
decken
kann, sagt Weidenbach. Als
grobe Faustregel gilt: Bei 25
Prozent Invalidität sollte man
25.000 Euro erhalten, bei 50
Prozent 100.000 Euro, und bei
100 Prozent sollten es rund
500.000 Euro sein. Je höher die
Versicherungssumme ist, desto teurer wird in der Regel der
Vertrag. Deshalb können Policen mit Progression attraktiv
sein. Denn dort steigt die ausgezahlte Leistung stufenweise
an. Das bedeutet, bei einem hohen Invaliditätsgrad bekommt
man ein Vielfaches der vereinbarten Versicherungs-Grundsumme.
In der Regel nicht, denn eine
Unfallversicherung
kann
nicht den Verlust der Arbeitskraft absichern. Sie zahlt auch
nicht bei einer Erkrankung,
sondern nur bei Unfällen.
Viel häufiger sind aber
Krankheiten für eine Schwerbehinderung oder bleibende
Schäden verantwortlich, erklärt Nischalke. Wenn möglich, sollten Verbraucher also
zunächst eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen. Wer allerdings
aufgrund einer Vorerkrankungen keine BU bekommt oder
sie sich nicht leisten kann,
sollte sich anders absichern,
rät Boss. Dann kann die private
Unfallversicherung eine Alternative sein.
Vereinigte Lohnsteuerhilfe: Die Steuererklärung der Zukunft
Geesthacht (pmi) - Leichter
und digitaler so soll die
Steuererklärung von morgen
werden, eine Entwicklung,
die auf zwei Prinzipien beruht: Daten statt Papier und
Computer statt Beamte. Konkret: Ein Großteil der Steuererklärungen soll möglichst
online eingereicht und vom
Rechner vollautomatisch bearbeitet werden, bis hin zum
Bescheid.
Das sehen die Regeln vor, die
größtenteils zum 1. Januar
2017 in Kraft getreten sind.
Demnach werden viele unkomplizierte Steuererklärungen maschinell abgewickelt,
damit sich die Beamten den
prüfungsbedürftigen
Fällen widmen können. Was
das bedeutet? Es werden wohl
vor allem jene Erklärungen
automatisch erledigt, bei denen es um relativ wenig Geld
geht. Das betrifft oft Arbeitnehmer und Rentner, die auf
eine Erstattung hoffen.
Gerade sie sollten also einen
Profi wie die VLH hinzuziehen, da bei maschinellen Prozessen individuelle Vorteile
schnell unter den Tisch fallen
können. Auch wichtig: Das
Gesetz sieht eine Verlängerung der Abgabefristen vor.
Diese greift erstmals für den
Veranlagungszeitraum 2018.
Wer die Erklärung selbst
macht, muss sie dann bis Ende Juli des Folgejahres einreichen statt, wie bisher, bis Ende Mai. Wer sich beraten lässt,
hat Zeit bis Ende Februar des
Zweitfolgejahres. Für 2018
müssen die Unterlagen also
bis Ende Juli 2019 beziehungsweise bis Ende Februar
2020 eingehen. Die schlechte
Nachricht: Wer sich trotz Verlängerung verspätet, muss unter Umständen mit einem automatischen Verspätungszuschlag rechnen, mindestens
25 Euro pro Monat.
Sie haben noch Fragen? Ilka
Hviid leitet eine von rund
3.000 VLH-Beratungsstellen
in ganz Deutschland und
steht Ihnen gerne montags bis
freitags zwischen 9 und 18
Uhr zur Verfügung entweder
vor Ort im Hechtholz 9 in
Geesthacht, telefonisch unter
04152-902 01 31 oder per EMail an Ilka.Hviid@vlh.de.
Weitere VLH-Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie
auf www.vlh.de.
Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH): Wir sind Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein und beraten Mitglieder im Rahmen des Paragrafen 4 Nummer 11 StBerG.
Steuer- und Buchhaltungsexperten arbeiten enger zusammen
Geesthacht (kr) - Es gehört zu
den eher unangenehmen Aufgaben einer Betriebsführung
und wird häufiger gerade bei
Klein- und Kleinstbetrieben
vernachlässigt: Das Sammeln
von Belegen und die dazu erforderliche Ordnung in der
Buchführung. Ganz gleich ob
Handwerk, Handel oder
Dienstleistung die täglichen
Arbeitsabläufe generieren in
Unternehmen jeder Größe
vielfältige administrative Vorgänge. Um den Blick für die
wesentlichen
wirtschaftlichen Ziele frei zu halten, ist es
dann gut, einen zuverlässigen
Experten an der Seite zu haben.
Seit mehr als 20 Jahren bietet
das die Frank Siegert Unternehmensberatungsgesellschaft mbH solche Dienste
mit ihrem Geesthachter Team
an. Das Leistungsspektrum
umfasst das Buchen aller laufenden Geschäftsvorfälle für
Klein- und mittelständische
Betriebe, außerdem die laufenden Lohnabrechnungen.
Beides führen wir als umfassende Komplettleistung aus,
sagt Frank Siegert. Seit knapp
zwei Jahren kooperiert die
Frank Siegert Unternehmensberatung zudem mit
Die Steuer- und Buchhaltungsexperten Holger Herholz, Ilke
Hullmann und Frank Siegert haben sich zusammengetan.
Foto: Katharina Richter
der Holger Herholz UG (haftungsbeschränkt) Steuerberatungsgesellschaft und der
ZUS Revision und Treuhandgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft Ilke Hullmann.
Wir übernehmen für unsere
Mandanten die ganze Palette
an administrativen Dienstleistungen, damit sie sich auf
ihr eigentliches Kerngeschäft
konzentrieren können und
nicht durch lästigen Papierkram aufgehalten werden.
Unser Ziel ist es, mit moderner EDV-Technik eine individuelle
Beratungsleistung
kompetent, persönlich, fair
und zuverlässig zu erbringen, erklären die Drei. Das
Team der drei Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsspezialisten besteht
aus hoch qualifizierten Inhabern, die neben ihrer Expertise in sehr großen Bereichen
des Handels- und Steuerrechts zu Hause sind, sich
ebenfalls auf anderen Gebieten ihr Spezialwissen erweitert haben und ständig erweitern. Insgesamt verfügen wir
über knapp 100 Jahre Berufserfahrung, die wir gerne als
Team miteinander teilen und
ergänzen möchten. So hat
Holger Herholz eine langjährige Erfahrung als Betriebsprüfer auf Seiten des Finanzamtes und Ilke Hullmann
führt seit mehr als 13 Jahren
erfolgreich ihre Steuerberatungsfirma. Damit können
wir Drei fast die gesamte Palette der typischen Tätigkeiten einer großen Steuerberatungskanzlei, wie zum Beispiel das Betreuen von Privatpersonen und Unternehmen,
abdecken.
Nun haben wir drei Unternehmer festgestellt, dass der
Arbeitsmarkt für unser Bestreben nach hochqualifizierten Mitarbeitern zu schnell
von den großen Steuerberatungsgesellschaften durchkreuzt werden. Aus diesem
Grund haben wir unsere Zusammenarbeit noch einmal
verstärkt und so noch einmal
freie Kapazitäten für neue
Mandanten geschaffen. So
werden das gemeinsame
Know how für die zu betreuenden Mandanten gebündelt.
Informationen gibt es im
Geesthachter Gemeinschaftsbüro, Bergedorfer Straße 75a,
im Herzen von Geesthacht
oder unter 04152-878 262.
Andreas Kummer Meiereistr. 6 21493 Schwarzenbek Smart Repair Spot Repair Kunststoff-Reparatur Lackierarbeiten Unfallschäden Karosseriearbeiten Felgenreparatur Ausbeulen ohne lackieren Autopflege Fahrzeuglackierung www.smart-paint.de Tel.: 04151 - 20 79 110 info@smart-paint.de %$/' 632
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13. September 2017 Seite 11 BÜCHENER HANDWERK ..............................................................................................................................................................................................................................................................
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13. September 2017 Seite 13 ..............................................................................................................................................................................................................................................................................
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